Happy Hour im Grappino

Täglich von 15:30 - 18:30 Uhr

Gnocchi auf Cremesoße mit Pistazien aus Bronte, inklusive einem Glas Wein
NUR EUR 9,90
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Savoir-Vivre:
Die besondere italienische Adresse seit 1978
Lassen Sie sich für einige Stunden in die
kulinarische Welt des La Grappa entführen
und genießen Sie erlesene Speisen und ausgesuchte
Weine in einer wohltuenden Atmosphäre.
Wir freuen uns auf sie!
Ihr Rino Frattesi
 

NEU- Grappino - La Famiglia

Wir haben unser neues Restaurant "La Famiglia" genannt, weil wir möchten, das sich jeder Gast zur Familie zugehörig fühlt. Im Grappino erlebst du nicht nur eine familiäre Atmosphäre, sondern entdeckst auch große Weine zu kleinen Preisen.

Weitere Infos

Spitzenweine

Die Weinfibel des La Grappa, in der das Angebot säuberlich verzeichnet ist, besitzt den Umfang einer Enzyklopädie. Auf der größten Weinmesse der Welt wurde sie einst zur weltbesten Weinkarte gekürt.

Vom Hauswein führt sie über das Mittelpreis-Segment zu einem veritablen Jahrhundertwein, dem 1961er Château Petrus für 8.000 Euro. Dazu gibt es über tausend Grappe. Kreszenzen lagern überdies unter anderem bei Sotheby’s in London, ebenso in Paris, in der Schweiz und natürlich in Essen.

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Interview mit Rino Fratessi

Petra Linzner vom Ruhrstadt-Netzwerk

Petra Linzner: Das La Grappa wurde von der Bunten zu den 100 Top Adressen Deutschlands gekürt. Wie haben Sie diesen Erfolg geschafft?
Rino Frattesi: Mit Beständigkeit und Kreativität. Neben unserer ausgezeichneten Küche bieten wir unseren Kunden auch ausgesuchte Weine. Ich bin sehr stolz darauf, dass meine Weinkarte anlässlich der Weltweinmesse "Vinitaly" in Verona zur besten Weinkarte der Welt erklärt wurde. (Bemerkung der Autorin: Ein Blick auf diese Karte genügt und ich bin vollends überzeugt, denn die liebevoll aufgemachte Karte besitzt den Umfang des gesamten Essener Telefonbuches).
Petra Linzner: Wie lange arbeiten Sie schon mit Ihrem Chefkoch Hatem Salim Srour zusammen?
Rino Frattesi: Ich habe das La Grappa 1978 eröffnet und schon zwei Monate später hat Hatim Salim Srour bei mir angefangen und bei mir gelernt. Jetzt kocht er aber längst schon besser als ich – das sagen zu mindestens unsere begeisterten Gäste.
Petra Linzner: Worin liegt das Geheimnis Ihrer fabelhaft guten Küche?
Rino Frattesi: Wir kochen im La Grappa original italienisch. Mit all dem Wissen meiner Vorfahren. Dabei verwenden wir nur hochwertige Produkte und marktfrische Zutaten von höchster Güte. So schmeckt eben alles intensiv, natur belassen und aromatisch.
Petra Linzner: Bei Ihnen haben schon viele Prominente gespeist. Würden Sie mir einige Namen verraten?
Rino Frattesi: Hier fallen mir gerade Luciano Pavarotti, Papst Johannes Paul II, Silvio Berlusconi, Eros Ramazzotti und Zucchero ein.
Petra Linzner: Sie vertreiben über 1000 Edelweine, darunter unglaubliche Kostbarkeiten. Welchen Wein empfehlen Sie besonders?
Rino Frattesi: Die Weine aus meiner Heimatregion Marken. Es sind alles kleine Winzer, also echte Familienbetriebe. Ich habe mich immer um die Weine meiner Region gekümmert. Mittlerweile haben die Kinder der Winzer studiert, und sind mit dem Fachwissen über große Weine zurückgekommen. In meiner Region werden alle Weine rein ökologisch angebaut und sie sind von allerbester Qualität.
 

Rino Fratessi

Er ist der Italo-Klassiker unter den Italienern in Essen und eine der besten italienischen Küchen in Deutschland.

Und das schon seit Jahrenzehnten. 2006 feierte Rino Frattesi nicht nur seinen 50. Geburtstag, sondern auch das 30-jährige Jubiläum seines "piccolo paradiso" mitten in der Ruhrmetropole. Fast ebenso lange wirkt Hatem Salim Srour in der etwas beengten Küche und stellt klassisch Italienisch-Mediterranes zusammen, traumhafte Paste, Lamm- und Rindfleisch, Täubchen und andere Geflügel - und ein Fischmenü wie das hier notierte in vier Gängen für 72 Euro. Carlo Taoufik Smat, auch schon bald zwanzig Jahre in Frattesis Diensten, umsorgt gut gelaunt die Gäste, zu denen auch schon mal prominente Sänger, Schauspieler und Politiker zählen, mit Speisen und Getränken, wortreich unterstützt vom Padrone.

Wie Frattesi auf den Namen seines Restaurants kam, ist leicht zu erkennen:

Ein Blick auf die Digestifkarte mit mehr als tausend Grappe genügt. Nicht nur die Speisen und die herrlichen Weine sind authentisch italienisch. Auch die üppige Ausstattung, die fröhlich-überladene Dekoration entführt die Gäste ins Land der sonnigen Lebenskunst. Es geht südländisch-temperamentvoll zu, es ist eng, laut und herzlich, darüber hinaus meist sehr voll, so dass sich eine Reservierung unbedingt empfiehlt. Dass Frattesi mit der Zeit geht, zeigt sich auch an seinen Business-Mahlzeiten. Geschäftsleuten offeriert er mittags vier schnelle Gänge für 35 Euro, mit begleitenden Weinen für 15 Euro mehr.

 

Weinauswahl: "In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich der italienische Wein stärker verändert als in den drei Jahrtausenden davor" (Piero Antinori): Welcher revolutionäre Prozess in diesem Land stattgefunden hat, wissen am besten die italienischen Weinproduzenten selbst.

 

Der Außenstehende wird Jahre seines Lebens brauchen, die ungeheure Vielfalt und heutige Stilistik der Erzeugnisse aus den kontrastreichen Klimazonen und Regionen von den Alpen bis Sizilien mit ihren tausendfachen Gewächsen zu entdecken. Gäbe es Klassifikationen wie in Burgund oder Bordeaux, hätte man wenigstens einen Anhaltspunkt zur Bewertung. Es existiert aber keine offizielle Kategorisierung der Erzeuger oder klassifizierter Weinbergslagen. Italiens Weingärten sind oft kleine Paradiese für die köstlichsten Tropfen, andererseits auch Produktionsflächen für ausreichende Mengen zum Export in alle Welt. Das Wissen um all diesen Zauber des italienischen Weins bleibt weitestgehend unentdeckt, es sei denn, man begegnet Rino Frattesi in seinem La Grappa.

 

Von diesem Augenblick an taucht man ein in eine Wunderwelt italienischer Weinkultur, wie man sie nördlich der Alpen kaum noch einmal findet. Eintausend Gewächse seines Heimatlandes haben Eingang in seinen faszinierenden Weinkeller gefunden, eine Fundgrube noch wenig bekannter, guter, einfacher Winzerweine zu erschwinglichen Preisen und eine Schatzkammer der edelsten und erlesensten Gewächse. Neben den vielen Weinfreunden bekannten Namen Antinori, Gaja, Frescobaldi, Biondi Santi, Prunotto oder San Guido liest man Dutzende herausragender Adressen, die dem Gast nicht alltäglich begegnen und den Reiz der Entdeckung in sich tragen.

 

Es sind vor allem die Rotweine, die dem Patron am Herzen liegen. Bereits mit fünf Jahren aß er am liebsten in Rotwein getränktes Weißbrot. Heute verfügt er über achtzigtausend Flaschen Wein, die zum Teil noch bei Sotheby`s in London liegen. Ein wenig Gastrecht genießen auch ein paar Franzosen, darunter ein 1961-er Pétrus (zu 8000 Euro). Die Seite "Rinos Entdeckungen" sollte man nicht hurtig überschlagen. Hier finden sich empfehlenswerte Tropfen um 30 Euro. Übrigens: anlässlich der Weltweinmesse "Vinitaly" in Verona wurde die Karte zur besten der Welt erklärt.